GRÜNE verurteilen Angriff auf Wohnhaus in Leeder

Starnberg, Landsberg/Lech, Germering: Die GRÜNEN im Landkreis Landsberg sind tief betroffen über den Angriff auf das Wohnhaus einer Familie in Leeder und fordern rasche Aufklärung durch die Polizei. In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai war zunächst mit einem Stein die Glasscheibe der Eingangstüre eingeworfen und danach eine Bierflasche in das Wohnhaus geworfen worden. GRÜNEN-Sprecher Martin Erdmann hatte am Wochenende mit den Menschen vor Ort gesprochen und zeigte sich entsetzt über den Angriff. Er erklärte: "Die Familie muss gerade den plötzlichen Tod des Familienvaters verarbeiten und bangt nun auch noch um ihr Wohl in dem kleinen Ort im Landkreis Landsberg. Die Freinacht darf kein Freifahrtschein für ausländerfeindliche Anschläge sein!" Die GRÜNE Bundestagskandidatin Martina Neubauer, die im Landkreis Starnberg unter anderem Gründungsmitglied des „Starnberger Dialogs“ ist, der sich für ein friedliches Miteinander und gegen Rassismus einsetzt, äußert sich wie folgt: "Den widerlichen Angriff auf die syrische Familie verurteile ich auf das Schärfste. Ich hoffe, dass die Polizei die Tat schnell aufklärt und auf ausländerfeindliche oder rechtsradikale Hintergründe untersucht. Eine Bagatellisierung dieses Anschlags durch die Ordnungshüter als in der Freinacht üblicher Vandalismus ist zynisch. Ich fordere alle auf, sich solidarisch zu zeigen und unterstütze den Helferkreis vor Ort, der bereits eine Solidaritätsbekundung abgegeben hat." Kontak: Martina Neubauer

Sichtbarkeit von Frauen – auch bei Straßennamen Pressemeldung zum 8. März 2021

Pressemeldung zum 8. März 2021

Bidunterschrift: Dr. Diana Fährmann-Li und Martina Neubauer, Foto Kerstin Täubner Benicke

 


In Starnberg gibt es über 330 Straßen. Fast ein Drittel tragen den Namen von Personen und Familiennamen. Es gibt Heilige, Malerfürsten, Musiker, Prinzen, Könige und Kaiser. 52 Straßen sind eindeutig nach Männern benannt. Nur 7 Straßen sind eindeutig nach Frauen benannt. Davon sind 5 aus dem Hochadel, also qua Geburt geehrt worden. Zwei Frauen sind aufgrund eigener Verdienste als Namensgeberinnen ausgewählt worden. Ina Seidel (Schriftstellerin) und Mayda Nehr (geb. Dreher, Stadträtin und Kreisrätin). Das Verhältnis wird sich nicht ändern in naher Zeit, denn auf einer Vorschlagsliste für Straßenneubenennungen, die die Starnberger Stadtverwaltung im letzten Jahr erarbeitet hat, standen 3 Frauen und 14 Männer als Namensgeber*innen. Daraufhin haben Annette Kienzle und Kerstin Täubner-Benicke für die grüne Stadtratsfraktion drei Frauen vorgeschlagen und angeregt, dass die Stadtverwaltung für künftige Benennungen eine zumindest ausgewogene Liste vorlegt. Bei den letzten Straßenbenennungen 2020 und 2021 wurden dann 4 Männer und 1 Frau (Johanna Solf) ausgewählt. „Geht es so weiter, wird das Verhältnis zwischen den Geschlechtern niemals ausgeglichen.“, sagen Martina Neubauer, Kreisrätin und Diana Fährmann-Li, Ortsvorsitzende der Grünen in Starnberg.

Mit der Aktion machen die Grünen in Starnberg zum Weltfrauentag 2021 auf den eklatanten Missstand aufmerksam – und würdigen Frauen, denen Starnberg bereits eine Straße gewidmet hat. "Wir Grünen setzen uns dafür ein, dass noch viel mehr Frauen in Starnbergs Stadtbild sichtbar werden." fügt Kerstin Täubner-Benicke an.  

In Starnberg gibt es über 330 Straßen. Fast ein Drittel tragen den Namen von Personen und Familiennamen. Es gibt Heilige, Malerfürsten, Musiker, Prinzen, Könige und Kaiser. 52 Straßen sind eindeutig nach Männern benannt. Nur 7 Straßen sind eindeutig nach Frauen benannt. Davon sind 5 aus dem Hochadel, also qua Geburt geehrt worden. Zwei Frauen sind aufgrund eigener Verdienste als Namensgeberinnen ausgewählt worden. Ina Seidel (Schriftstellerin) und Mayda Nehr (geb. Dreher, Stadträtin und Kreisrätin). Das Verhältnis wird sich nicht ändern in naher Zeit, denn auf einer Vorschlagsliste für Straßenneubenennungen, die die Starnberger Stadtverwaltung im letzten Jahr erarbeitet hat, standen 3 Frauen und 14 Männer als Namensgeber*innen. Daraufhin haben Annette Kienzle und Kerstin Täubner-Benicke für die grüne Stadtratsfraktion drei Frauen vorgeschlagen und angeregt, dass die Stadtverwaltung für künftige Benennungen eine zumindest ausgewogene Liste vorlegt. Bei den letzten Straßenbenennungen 2020 und 2021 wurden dann 4 Männer und 1 Frau (Johanna Solf) ausgewählt. „Geht es so weiter, wird das Verhältnis zwischen den Geschlechtern niemals ausgeglichen.“, sagen Martina Neubauer, Kreisrätin und Diana Fährmann-Li, Ortsvorsitzende der Grünen in Starnberg.

Mit der Aktion machen die Grünen in Starnberg zum Weltfrauentag 2021 auf den eklatanten Missstand aufmerksam – und würdigen Frauen, denen Starnberg bereits eine Straße gewidmet hat. "Wir Grünen setzen uns dafür ein, dass noch viel mehr Frauen in Starnbergs Stadtbild sichtbar werden." fügt Kerstin Täubner-Benicke an.  


Wer mehr erfahren will: hier der Link zum Antrag der Stadtratsfraktion

Ansprechpartnerin für die Presse im Kreisverband Starnberg

Kerstin Täubner-Benicke

B90/Die Grünen

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